Oviedo

Hauptaltar der Kathedrale

Ca. 18 Kilometer gelaufen.

Mit Sonnenschein und kühlen Temperaturen habe ich mich heute auf den Weg gemacht und war um 1/2 Eins schon am Ziel. Um einen erholsamen Nachmittag zu haben, habe ich mir ein Appartement gegönnt. Nach der Mittagspause dort, habe ich mich zur Besichtigung der schönen aber auch überschaubaren Altstadt aufgemacht. Leider hat es geregnet, als ich aus der Kathedrale kam. Alles in allem eine sehenswerte Stadt.

vom Küstenweg Richtung Oviedo

kurz vor der Passhöhe „La Campa“ 400 m Höhe

Ca. 28 Kilometer gelaufen.

Nach ich heute Morgen Hiltrud auf dem Busbahnhof von Villaciciosa verabschiedet habe, ging es allein weiter auf meinem Weg. Bald trennte sich der Weg Richtung Oviedo von der Wegführung des Camino del Norte in Küstennähe. Ich will den Camino Primitivo weiter laufen. Dieser als erstes dokumentierte Pilgerweg startet historisch betrachtet in Oviedo.

Heute lief es bei kühlem und windigem Wetter gut. Der Himmel war blau und sehr klar. So war ich gegen vier Uhr an der Pilgerherberge. Dort sind derzeit nur vier Gäste.

Villaviciosa – letzter Tag auf dem Camino del Norte

gemeinsam pilgern geht sehr unterschiedlich

Ca. 18 Kilometer gelaufen.

Am letzten Tag auf dem (direkten) Camino del Norte und mit den letzten gemeinsamen Jakobspilgerkilometern haben wir uns eine kurze Etappe ausgesucht. Unterwegs ging es durch das Inland bergauf und bergab. Einmal gab es aber nochmals mit der Bucht bzw. dem Fluss Villavicioca den Atlantik zu sehen. Jetzt sind wir im Stadtzentrum im Hotel España. Bei der städtischen Markthalle wurden wir noch von einem Bohnenmarkt überrascht.

der letzte echte Küstentag

Hórreo – ein Getreidespeicher

Ca. 20 Kilometer gelaufen.

Heute haben wir nochmals richtig das Meer bewundert. Nach Überschreitung des Ribadesella- Flusses ging es direkt den ersten Strand entlang. Nach einigem auf und ab durch Dörfer mit einzelnen Getreidespeicher liefen wir wieder ein Stück barfuß den Strand entlang. Zur Mittagspause fanden wir wieder eine Bucht mit einer Felsnische in der wir, angenehm vom frischen Wind geschützt, liegen konnten. Unser Tagesziel war dann Colunga im Landesinneren.

nach Ribadesella

Nuestra Señora de los Dolores de Barru

Ca. 24 Kilometer gelaufen.

Heute ein abwechslungsreicher Wegabschnitt der an Stränden vorbei ging, aber auch durch das Innland. Häufig nicht asphaltierte Feldwege. Wir hatten den ganzen Tag strahlend blauer Himmel. Die Temperaturen waren aber deutlich unter 20 Grad.

durch Llanes und weiter entlang der asturischen Küste

Küstenimpression

Ca. 23 Kilometer gelaufen.

Nach einem angenehmen Abend und einer guten Nacht in der Pilgerherberge „Aves de Paso“ ging es heute fast beständig an der Küste entlang. Eine besondere Entdeckung waren die „Bufones“ – Karstlöscher in den Küstenklippen durch die Wellen und ein unheimliches Luftzuggeräusch ins Landesinnere ziehen. Diese Nacht haben wir einen Zeltplatz mit Meeresrauschen.

nach Asturien

Villenzufahrt eines ehemaligen Amerikaheimkehrer in Colombres

Ca. 28 Kilometer gelaufen.

Nach einem Ruhetag in San Vicente hatten wir heute etwas Anlaufschwierigkeiten. Immerhin war der Weg überwiegend küstennah und nach Colombres, dem ersten Ort in Asturien, wieder über Klippen. In dem Dörfchen Pendueles haben wir wieder eine sehr schöne, kleine Pilgerherberge gefunden.

„Schirimiri“ – Nieselregen

Küstenimpressionen unterwegs

Ca. 28 Kilometer gelaufen.

Nach einer Nacht in einer kleinen und sehr angenehmen Pilgerherberge in Caborredondo liefen wir heute die meiste Zeit des Tages bei Nieselregen. Begleitete von einem Deutschen, der mit uns in der gleichen Albergo übernachtet hatte, kamen wir zügig vorwärts. Trotz der Strandnähe konnten wir die Mittagspause nur in einem Café in Comillas machen und uns nicht an den Strand legen. Leider gibt es auch in Spanien Tage mit mäßigem Wetter. Dafür erreichten wir unser Tagesziel San Vincente de la Barquera recht zügig am frühen Nachmittag. Hier freuen wir uns an einer schönen Ferienwohnung, in der wir zwei Nächte bleiben wollen.

Altamira

Heute ca.13 km gelaufen.

Der heutige Tag war weniger zum Laufen, sondern mehr zum Besichtigen. Wir besuchten heute Vormittag die rekonstruierte Höhle von Altamira. Beeindruckend einen Eindruck von den uralten Malereien zu bekommen. Zurück zum Hotel starteten wir dann mit Rucksäcken. Santillana del Mar war ein schöner Pausenort zur Halbzeit des heutigen Weges. Eine mittelalterliche Stadt, die allerdings auch touristisch gut erschlossen war.

Heute Abend haben wir eine familiär geführte kleine Pilgerherberge, mit nur sechs Gästen. Wir werden auch bekocht. Eine Umgebung zum Wohlfühlen.

in Cantabriens Hinterland

alte Brücke über den Rio Pas bei Oruña

Ca. 30 km gelaufen.

Der Weg lief ohne große Steigungen, aber fast vollständig auf Asphalt. Aus Santander heraus war das zu erwarten, aber im Weiteren wäre etwas Abwechslung beim Wegbelag angenehm gewesen. Den Atlantik haben wir heute nicht gesehen. Dafür waren immer wieder Ausblicke auf die Picos de Europa mit ihren schneebedeckten Gipfeln schön.

Santander

Blick unterwegs auf die Bucht von Santander

Ca. 22 km gelaufen.

Vom Landesinneren verlief der Weg wieder Richtung Küste. Bevor wir sechs Kilometer mit einer Fähre nach Santander übersetzten hatten wir ca. vier Kilometer lang breiten Sandstrand. Heute waren die Temperaturen auch so, dass es reizte eine Badepause einzulegen. Wir waren sogar zweimal im Wasser.

überwiegend am Strand

Strand bei Noja

Ca. 20 km gelaufen.

Der Tag startete nach einem spanischen Frühstück in der Pilgerherberge der Madres Trinitarias in Loredo bereits mit fünf Kilometer Strand. Dann fuhr die Fähre nach Santoña direkt im Sand los. So liefen wir den ganz überwiegenden Teil des Tages am Strand entlang; viele Kilometer barfuß. – Das gibt es nicht immer. Viel Sonne und ein frischer Wind begleitete uns.

Weil wir heute keine Lust auf weitere 30 Kilometer am Stück hatten, gönnen wir uns ein kleines Appartement auf dem Dorf.

Castro Urdiales

Ca. 26 km gelaufen.

Aus dem Großraum Bilbao, zuerst entlang eines Radschnellweges, heraus und überwiegend mit schönen Aussichten ging es heute an der Küste entlang. Gegenüber den letzten Tagen war es kühl und einen Regenschauer gab es auch. Trotz mancher asphaltierter Passage ein abwechslungsreicher Tag.

durch die Vorstädte Bilbaos

Biskaya – Brücke (eine historische Schwebebrücke)

Heute ca. 20 km gelaufen.

Nach einem morgendlichen Gang durch die große historische Markthalle in Bilbao sind wir über den sog. offiziellen (historischen) Weg bis an die Mündung des Flusses Bilbao gelaufen. Von der Höhe aus hatte man gute Eindrücke vom dicht besiedelten Großraum. Wir sind vor dem starken Regen am Ziel angekommen.

Ins Fußball feiernde Bilbao

„Aupa Athletic“ – Erfolg für Athletic Club Bilbao im Fußballspiel um den Copa del Rey

Gestern (05.04.2024) ca. 32 km gelaufen. Heute am Samstag ca. 26 km gelaufen. Dazu an beiden Tagen ca. 700 Höhenmeter jeweils im Auf- und Abstieg.

Gestern, am Freitag, verlief der Weg weiter durch das Landesinnere; häufig auf Forstwegen. Unterwegs trafen wir einen Deutschstämmigen, der seit über 20 Jahren in San Sebastian lebt und der uns viel vom Leben im Baskenland und den Besonderheiten hier, berichtete. Den Gang durch den Talkessel von Gernika-Lumo fand ich bedrückend. Die Bombardierung durch die Legion Condor 1937 im spanischen Bürgerkrieg hat an vielen Stellen Spuren hinterlassen. Das Bild von Picasso (Guernica) ist ja sehr bekannt. Der Ort ist für die Basken mit besonderen Traditionen verbunden.

Nach einer Nacht in einer familiär geführten Pilgerherberge auf dem Land ca. 6 km hinter Gernika-Lumo ging es heute in den Großraum Bilbao – leider mit vielen Asphaltpassagen. Wir wurden beim Weg in die Stadt immer mehr in die Fußball-Begeisterung der Stadt hineingezogen. Viele Gebäude sind mit rot-weiß gestreiften Fahnen dekoriert und gefühlt tragen fast alle Menschen entsprechende Fußballtrikots. – Dabei beginnt das Spiel erst heute Abend um 10 in Sevilla.

durch die Berge nach Markina-Xemein

Ca. 24 km gelaufen. Dabei etwa 1.000 m hoch und 700m runter.

Der Camino führte heute ins bergige Inland des Baskenlandes. Erst gab es noch Ausblicke auf das Meer. Dann ging es lange hoch und runter durch bergige Wälder. Manche Stücke erinnerten mich ans Allgäu. Dafür gab es mehrere kurzweilige Gespräche mit Mitpilger. Diese Nacht ist die Pilgerherberge in einem Karmelitenkloster.

zum Pilgerbahnhof in Deba

Blick auf Getaria

Heute ca. 21 km gelaufen. Dazu kamen mehrere 100 Höhenmeter (geschätzt 800 hoch und runter).

Heute sind wir sowohl am Vormittag als auch nach der Mittagspause vom offiziellen Pilgerweg abgewichen und haben der GR 121 genutzt. Der Höhenweg bot Aussichten auf das Meer. Nach Zumaia ging es erst über die Höhe und dann nicht weit vom Meer anspruchsvoll hoch und runter. Die Geologischen Aufschlüsse waren sehr beeindruckend.

„Flysch“ – Blick in die Erdgeschichte